Zwei Drittel aller 18-29 Jährigen suchen im Internet regelmäßig nach sich selbst. Mit Bing und Wolfram Alpha muss das jetzt nicht mehr nur auf Google getan werden. Ein Selbstversuch in drei Varianten. mehr lesen…
Die Suche nach dem selbst
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Das entstaubte Heimwerken
Basteln und Restaurieren waren gestern. Heute heißt es: Do it yourself (DIY). In Wien steigt derzeit die Veranstaltungsreihe “Fake it till you make it”. Dort entstehen selbst gebastelte 3-D-Drucker, innovative Sessel-Applikationen und neuartige Skateboards. Viele Informationen und Anleitungen kommen dabei aus dem Netz. mehr lesen…
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“Des mit dem Schiaßn…”
Auf der sogenannten ElternLan probieren Erziehungsberechtigte die Computerspiele ihrer Kinder aus und kämpfen mit der inneren Ladehemmung. mehr lesen…

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Die Maschine von Marly
Sie war das größte und beeindruckenste Bauwerk ihrer Zeit. Die Rede ist von der sogenannten “Maschine von Marly”. Die Aufgabe dieses hölzernen Ungetüms war es, die oppulenten Springbrunnen und Wasserspielereien im Schloss Versailles mit sprudelndem Nass zu versorgen. Bei einer bescheidenen Leistung von rund 80 PS war die Maschine von Marly aber vor allem eines: Sinnbild der absoluten Macht von Ludwig dem XIV., der anhand dieser Maschine beweisen wollte: Ein absolutistischer Herrscher kann sogar die Natur bezwingen. Und selbst die gnadenlose Ineffizienz und die horrenden Enstehungskosten passten in dieses Bild. Denn wer König ist, der kann sich sogar eine solche Geldverschwendung leisten. mehr lesen…
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WG3null im Web 2.0
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Terminologie des Bio-Biedermeier
Allgemeiner Teil:
Alles wird konstruiert. Identitäten sowieso. Beispiel: Über gewisse Dinge wird nicht nachgedacht. Dann werden ihnen andere Namen gegeben. Mit diesen Namen entstehen neue Identitäten. Diese Identitäten rufen Wertungen hervor. Wertungen wohnt inne, dass sie unterschiedlich sein können. Unterschiedliche Wertungen heißt automatisch jeweilige AnhängerInnen. Und plötzlich gibt es über ein Ding, über das man nie nachgedachthat hat, verschiedene Meinungen. Und dann ist man an dem Punkt angelangt, an dem man sich auch entscheiden muss. Und das ist dann der Anfang von vielen Innovationen und vielen Grauslichkeiten.
Persönliche Bezugspunkte:
Über den Begriff “Lebensmensch” wurden noch unerwartet wenige Witze gemacht. Das österreichische Kommunikations-Novum, dass gleich drei Personen einer ihnen beruflich verbundenen Person eben diese Beschreibung verpassen, war schon oha. Nun habe ich gestern erfahren, dass Thomas Bernhard der Schöpfer dieses nicht klar bewerteten Begriffs sein. Das wirft Fragen auf: Wo beginnt Vereinnahmung? Und sind sich die Akteure dessen überhaupt bewusst? Wer gibt den Startschuss? Wo beginnt die Lächerlichkeit? Und warum sind solche Dinge in diesem Land möglich? Mit großer Wahrscheinlichkeit sind sich die Akteure dessen nicht bewusst. Und zu einer Vereinnahmung wird es (wer weiß) nie kommen. Es hat in ihren Ohren halt gut geklungen. Oder frei nach Schlagermusikant in Bezug auf historische Wirklichkeits-Konstruktionen: “Tausend Jahre sind ein Tag”.
(fetizige Zwischenüberschrift bitte hier einfügen!!!1)
Gestern in einem meiner favorisierten Lokale: Draußen Kälte, Wärme benötigt. Ein wohlschmeckendes Tee-Getränk mit Milch. (Ja, klar nennt sich das Chai. Aber ich komm nicht drumherum, immer vor Augen zu haben, dass chai einfach Tee bedeutet. Einfach Tee. In sovielen Sprachen. Während sich “chai” für das Getränk auf dem Landweg etablierte, und “Tee” auf dem Seeweg. Jetzt hör ich aber auf, unverlinkt die Wikipedia zu zitierenund verlinke hiermit auf die Patchwork-Mutter der Wahrheit: link)
Zurück zum Ende des Anfangs: Wir bestellen also Chai. Darauf die Frage:
“Soja- oder Kuhmilch?”
Nun ist das natürlich eine berechtigte Frage. Schließlich bevorzugen viele Menschen Sojamilch. Und das ist ihr gutes Recht. Ich für meinen Teil bevorzuge Kuhmilch. Nun hab ich nach dem Schreiben dieses Wortes aber ein seltsames Gefühl. Bis gestern war das Wort “Milch” oder zumindest die Kombination “normale Milch” in meiner Spreche/Schreibe/Denke (Reihung austauschbar) absolut dominant. Doch gestern sprach ich den neuen Konkurrenten aus: “Kuhmilch bitte”. Und damit hat er sich manifestiert. Seitdem nagt der Zweifel mit seinem perfiden Hammer in meinem Kopf. Und das, obwohl ein Zweifel schwer mit einem Hammer nagen kann. Das passt nämlich nicht zusammen. Ist Milch nicht einfach nur “das durch regelmäßiges Ausmelken des Euters gewonnene und gründlich durchmischte Gemelk von einer oder mehreren Kühen, aus einer oder mehreren Melkzeiten“, um die Wikipedia und damit auch das Deutsche Milchgesetz ordnungsgemäß zu zitieren? Ok. Synonym hin oder her. Aber: “Kuhmilchschokolade”? “Kinder Kuhmilch-Riegel”? “Kuhmilchreis”? “Wollen Sie die Scheibe jetzt soja- oder kuhmilchig”? Ich weiß es nicht. Der Chaitee war übrigens großartig.
Und letztlich die längst überfällige Selbstkritik: Warum schreibe/denke/sage ich eigentlich fast nie “Vormärz“?
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Dezembakalenda #24 feat. Final Dystopie
Aus is. Hiermit. Vielen Dank fürs Einschalten. Wir wünschen guten Empfang.
So sollte es immer sein:
Oder so:
(via S.)
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Dezembakalenda 18-23 feat. Heimat
Die Intervalle werden länger. Das Konzept ist wohl gescheitert. Auch egal. Trotzdem wieder was schönes heute. Und zwar so schön, dass es gleich für fünf Tage herhalten muss. Kennen wohl viele. Aber auch das ist egal. Vorhang. Applaus. Danke.
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Dezembakalenda 16-17 feat. Mondmusik
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Dezembakalenda 14-15 feat. Best of Worst
Weihnachten und Musik bilden gemeinsam eine Achse des Grauens. Mit Ausnahmen. Und alle hassen Wham. Gespielt und gehört wird es aber trotzdem. Derr Herr K. vom wunderbaren Blog wissen belastet hat einfach 40 Last-Christmas Videos auf youtube hergenommen und daraus ein sehr schönes Mashup gebastelt. Und hier ist es auch schon:
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